Coaching

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Der hörbare Bereich der Kommunikation betrifft sowohl die Was- als auch die Wie-Ebene. Es geht bei den folgenden Kriterien um verbale Details, die an sich leicht umzusetzen sind. Da viele Menschen diese Feinheiten nicht kennen oder sie vergessen haben, erklären wir Ihnen die wichtigsten Punkte im Detail.

Weiterführende Informationen und mehr Details finden Sie in unserem Audio-Video-Trainingsbereich!

Hier kommen die acht ersten Kriterien im Überblick:

Die ersten Worte

Profis wählen ihre ersten Worte sehr bewusst. Deshalb hören sie sich gleich von Beginn an sehr professionell an. Sie verzichten auf überflüssige Wörter, Fülllaute und Vorschübe. 

Beginnen Sie statt mit einem „Äh, ja, also ich möchte Ihnen mit dieser Präsentation …“ besser mit einem selbstbewussten „Ich möchte Ihnen mit dieser …“ Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied, durch den Sie gleich wesentlich souveräner wirken! Denn der erste Eindruck ist entscheidend!

Der letzte Satz

Die meisten Menschen planen nicht, wie sie ihre Aussage oder Rede beenden. Oft kommen dann Schlussfloskeln wie „Das warʼs“ oder „Soweit zu diesem Thema“ zum Einsatz. Vorbildliche Kommunikation heißt, dass Sie Ihren letzten Satz vorbereiten und auf „den Punkt sprechen“: Sie schließen z. B. mit „Vielen Dank, dass Sie so interessiert zugehört haben!“ und senken am Ende deutlich Ihre Stimme. Klingt gut, wirkt souverän und jeder weiß, dass Sie jetzt fertig sind. Die Regel dahinter lautet: Der letzte Eindruck bleibt!

Füllwörter

Typische Füllwörter sind „sozusagen“, „prinzipiell“, „quasi“ oder auch „ja“. Egal, welches Füllwort ein Redner benutzt – ihr Einsatz schwächt die Kommunikation. Denn Füllwörter beeinträchtigen Ihre Aussagen und lenken, wenn Sie sie sehr oft benutzen, auch schnell vom Inhalt ab. Lernen Sie, zu sprechen, ohne regelmäßig Füllwörter zu benutzen. So wirken Sie beinahe automatisch kompetenter und das Zuhören macht Ihrem Publikum wesentlich mehr Spaß.

Fülllaute

Viele Redner wissen gar nicht, dass sie Fülllaute wie „Mhhhh“ oder „Ähhhh“ benutzen. Solche häufig wiederkehrenden Laute wirken unsicher und nerven schnell das Publikum. Erkennen und vermeiden Sie künftig solche Elemente. Wer ohne sie auskommt, hinterlässt einen professionellen Eindruck und wird besser verstanden. Sprechen Sie einmal auf Ihren Anrufbeantworter und hören Sie genau hin. Verwenden auch Sie zu viele Fülllaute? Dann trainieren Sie, ohne sie zu reden!

Relativierungen

Das beste Beispiel für eine Relativierung ist das Wort „eigentlich“. Durch diesen Zusatz schwächen Sie nicht nur das Gesagte ab. In vielen Fällen wird Ihre Aussage dadurch sogar unbrauchbar. Wie soll denn z. B. ein Satz wie „Ich arbeite eigentlich gern in der Firma“ verstanden werden? Arbeitet der Sprecher nun gern in der Firma oder nicht? Machen Sie es besser: Formulieren Sie nur dann Relativierungen, wenn Sie es wirklich wollen.

Verneinte Gegenteile

Aussagen wie „Der Film war nicht schlecht“ sind meist gut gemeint, hinterlassen allerdings einen eher negativen Eindruck. Achten Sie beim Sprechen darauf, dass Sie nicht „das Gegenteil verneinen“. Formulieren Sie positiv. Besser klingt z. B.: „Der Film war ganz gut!“ Unser Gehirn registriert den Kern einer Aussage. Bei „nicht schlecht“ ist dies „schlecht“. Wenn Sie diese Regel berücksichtigen, erscheinen Sie positiver und damit angenehmer auf andere!

Konjunktiv

Der Einsatz des Konjunktivs verwässert viele Standpunkte enorm – ohne dass der Redner dies beabsichtigt. Gebrauchen Sie daher „könnte“, „sollte“ oder „würde“ nur dann, wenn Sie etwas klar differenzieren möchten. Tauschen Sie „Ich würde mal vorschlagen“ gegen „Ich schlage vor“. Sofort hören Sie sich viel entschlossener an.

Nachschübe

Gerade unsichere Personen mindern ihre Aussagen durch Nachschübe ab. Der eine sagt „Ich spiele sehr gern Golf“, die andere dagegen: „Ich spiele sehr gern Golf, wobei ich nicht viel Zeit dafür habe!“ Beide lieben das Golfspiel, der Satz des zweiten Sprechers hinterlässt allerdings einen schwächeren Eindruck. Um verbindlicher und entschlossener auf andere zu wirken, sollten Sie solche Nachsätze vermeiden.

Kompaktes Coaching: Diese Rubrik ist das jeweilige Herzstück der Wissensmodule. Sie können sich diese Einheiten auch im Bonusbereich anhören und herunterladen!
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