„So werden auch Sie einfach selbstsicherer!“

Tipps und Tricks von Thomas Schlayer zum Thema „Selbstsicherheit“

Vor wenigen Tagen wurde ich in einem Rhetorik-Seminar gefragt, ob ich spontan auch eine Empfehlung für den Aufbau von mehr Selbstsicherheit geben könnte. Nachdem dieses Thema viele Menschen beschäftigt, möchte ich Ihnen meine Antworten gerne auch nochmals in diesem Blog geben.

Ich glaube fest daran, dass wirklich jeder Mensch ein gesundes Maß an Selbstsicherheit aufbauen kann und sollte. Denn dieser Bestandteil unserer Persönlichkeit hat eine starke Wirkung auf andere: Wer sicherer wirkt, erreicht einfach mehr!

Für mich sind es in erster Linie nur drei Bereiche, die Selbstsicherheit ausmachen. Wer sie kennt, kann einfach besser und effektiver an sich arbeiten:

1. Notwendiges Wissen

Unsicherheiten entstehen vor allem dann, wenn wir nicht so recht wissen, was nun zu tun ist. Beispiel: Ich weiß bei einer kleinen Präsentation auf einmal nicht mehr, was ich zu der Tabelle noch sagen wollte. Wenn ich jetzt keine gute Idee habe, wie ich „aus der Nummer wieder gut herauskomme“, dann wird es gefühlt peinlich. Wenn ich jedoch ein paar Tricks kenne (somit über mehr Wissen verfüge), kann ich so eine kleine Panne sogar zu meinem Vorteil nutzen und selbstsicher agieren. In diesem Beispiel könnte das folgende Aussage sein, die ich treffe: „Ich wollte Ihnen noch etwas Wichtiges zu dieser Tabelle sagen, jetzt fällt es mich aber spontan nicht mehr ein. Hat denn jemand von Ihnen noch eine Idee, wie wir die Zahlen für uns nutzen können?“. Wer auch einfach mal einen „Hänger“ zugibt, wirkt selbstbewusst und kommunikationsstark …

2. Öfter ausprobieren

Profis sammeln bewusst Erfahrungen. Sie wissen, dass sie erlebte Momente stärker machen. Viele Menschen entscheiden sich jedoch für einen anderen Weg. Sie meiden Situationen, die schwierig werden könnten. Damit ersparen sie sich zwar den ein oder anderen Stress, sie lernen jedoch nicht dazu. Je erfahrener wir sind, desto sicherer fühlen wir uns und wirken damit auch souveräner. Erinnern Sie sich noch an Ihre ersten Autofahrten, nachdem Sie endlich ihren Führerschein hatten? Ich habe sie als sehr aufregend in Erinnerung und konnte mir anfangs gar nicht vorstellen, beim Autofahren laut Musik zu hören oder einen Snack zu knabbern. Mit der Zeit (durch wiederkehrendes Handeln, hier Autofahren) normalisiert sich die Herausforderung. Um bei dieser Parallele zu bleiben: Wer nie oder nur sehr selten Auto fährt, wird dauerhaft ängstlich bleiben!

3. Kraftvoller Denken

Durch meine Arbeit als Kommunikationstrainer lerne ich sehr viele Menschen aus unterschiedlichsten Berufen und Branchen kennen. Sie haben, unabhängig vom Alter, alle eines gemeinsam: Die Qualität ihrer Gedanken bestimmt ihr Selbstbewusstsein. Menschen, die eher unsicher und skeptisch denken, wirken entsprechend reserviert und oft auch schüchtern. Die anderen fokussieren das Gute, sind mutig und haben überwiegend zuversichtliche Gedanken im Kopf. Und das ist für mich die dritte Stellschraube für mehr Selbstsicherheit: Die Qualität unserer Gedanken! Wer besser denkt, sieht besser aus und trifft die besseren Entscheidungen. Eine selbstsichere Persönlichkeit denkt damit konstruktiv.

Ich fasse nochmal kurz zusammen, wie die eigene Selbstsicherheit schnell und effektiv auf- und ausgebaut werden kann: Bilden Sie sich fort und beschäftigen Sie sich mit neuem Wissen! Probieren Sie öfter etwas aus und stellen Sie sich den Herausforderungen des Alltags. Achten Sie darauf, dass Ihnen Ihre Gedanken Spaß machen und Ihnen Kraft für Ihre persönliche Weiterentwicklung geben. So werden auch Sie (noch) selbstsicherer!

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Nein, danke, ich will mich erst weiter informieren …

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